„Richtige“ Filzer(innen) halten nicht viel vom Filzen in der Waschmaschine. Zumindest nicht von der schon versponnenen Wolle, die man im Wollladen kauft, verstrickt und dann bei X°C in der Waschmaschine schrumpfen lässt. Den Unterschied sieht man sofort, und es hat mit dem eigentlichen Filzprozess, der Handarbeit, recht wenig zu tun.
Trotzdem eignet sich die Filzwolle zum Filzen, auch wenn man – wie ich – gar nicht stricken kann. Die heute beim Lebensmitteldiscounter angebotene Filzwolle habe ich sofort einem Test unterzogen. Die Ergebnisse sind ganz passabel und lassen Raum für viele weitere Ideen: kleine Anstecker oder Untersetzer in chaotischer oder geordneterer Form, nur Wolle oder nunogefilzt mit einem Leinenuntergrund. Die Filzwolle ist recht grob und verfilzt schnell. Sie lässt sich mit meinen heißgeliebten Seiden-Mohair-Fäden gut kombinieren und schafft erfrischende Farbkombis:
Noch ein wenig mit der Schere getunt sehen die fetigen Objekte so aus: Notenschlüssel & Spirali als Anstecknadel und 3 Untersetzer