Fotobox für Blogfotos im Winter

Ich berichtete letztens, dass es gar nicht so leicht ist, in den dunklen Wintermonaten einen Blog mit Fotos aufrecht zu erhalten. Die Fotos werden bei künstlichem Licht nicht gut. Tageslicht sehe ich derzeit nur bei der Arbeit und am Wochenende. Ich möchte aber nicht bis dann warten, um Fotos zu schießen und Blogbeiträge zu planen. Vor Jahren kaufte ich mir eine Tageslichtlampe, die zwar hell genug ist, aber so starke Schatten bildet, dass die Objekte nicht schön in Szene gesetzt sind.

Jetzt leistete ich mir eine einfache, kleine Fotobox. Dies ist ein faltbarer, weißer Karton, der vorne offen ist. Am oberen Rand ist eine LED-Lichtleiste angebracht. Das gefilzte Objekt liegt in der Box, und diese Lichtleiste wirft keine Schatten. Der Untergrund ist vorhanden, d.h. die Box kann irgendwo nah an einer Steckdose stehen. Bei Bedarf kann der Unter- und Hintergrund von weiß auf schwarz gewechselt werden. Das Ergebnis ist sehr überzeugend. Nach Gebrauch lässt sich die Box zusammenklappen und in einem mitgelieferten Beutel flach aufbewahren.

Vofreude: Filznachmittag mit meiner Mutti

Ich selbst filze in der Regel im Stehen. Dafür habe ich mir vor Jahren einen höhenverstellbaren großen stabilen Tisch (110 x 195cm, 90cm hoch; weitere Infos hier) zugelegt, mit dem ich sehr zufrieden bin. Wird mir das Stehen zu viel, setze ich mich auf einen Barhocker, der zur Tischhöhe passt.

Heute Nachmittag steht ein Filztreffen mit meiner Mutti an. Wir möchten Wollreste kardieren und kleine Weihnachtsgeschenke filzen. Ich freue mich so sehr darüber, dass wir beide kreativ sein können.

Für sie habe ich meinen kleinen Nähtisch zum Filztisch umgeräumt, der eine normale Sitzhöhe hat. Das ist nötig, denn sie kann nicht auf einem Barhocker sitzen und schlecht stehen. Aber kardieren und filzen kann sie auch mit 79 Jahren wie eine Weltmeisterin!

Seid gespannt, was wir Schönes produzieren!

Filzen auf Reisen – das richtige Equipment

Antirutschmatte, Biskuitrollenmatte, Utensilo… Nein, ich bin nicht unter die Konditoren oder Einrichter gegangen. Es geht nach wie vor ums Filzen. Filzerinnen und Filzer bedienen sich vieler Dinge, die ursprünglich in ganz anderen Bereichen Verwendung fanden und finden. Das beste Beispiel ist, denke ich, die Ballbrause aus dem Floristikbereich zum gleichmäßigen Befeuchten der Wolle.

Heute möchte ich Euch Utensilien vorstellen, die das Filzen auf Reisen erleichtern. Ich weiß, dass ich im Urlaub ohne das Filzen leicht hibbelig werden kann, deshalb ist immer etwas Wolle im Gepäck. Diese drei Dinge gehören ebenfalls in den Koffer:

In der Haushaltwarenabteilung entdeckte ich eine kleine, feine, helle Gummimatte, die mich sofort ans Filzen erinnerte. Erst später sah ich am Etikett, dass es sich um eine Biskuitrollenmatte handelt. Sie ist aus Silikon und hat einen erhöhten Rand (ca. 1cm) und misst 36 x 27cm. Damit ist sie perfekt für kleinere Filzdinge (z.B. die Herstellung von Täschchen) geeignet. Nichts kann überlaufen oder rutschen. Sie lässt sich auch aufgrund der Größe und Konsistenz problemlos in einen Koffer packen und mit auf Reisen nehmen.

Eine passende Antirutschmatte in weiß aus derselben Haushaltwarenabteilung ergänzt die Filzunterlage perfekt.

Warum betone ich die Farben so sehr? In der Regel arbeite ich mit Autofußmatten oder Kofferraummatten als Untergrund. Diese sind schwarz. Das macht manchmal das Arbeiten mit bestimmten Farben (z.B. schwarz) nicht ganz einfach.

Das Wassergefäß für ein paar Euro (von Hema) ist auch aus Kunststoff und flexibel. Deshalb passt es auch gut ins Gepäck und lässt sich noch in einer Ecke unterbringen. Es hat praktische Henkel und kann nicht umfallen, weil es nach oben hin weiter wird.

Mein Filzreiseset liegt also bereit, aber leider lässt die nächste Reise noch 11 Wochen auf sich warten… Sie hat – es wird Euch nicht überraschen – mit Wolle und Farben zu tun. Doch davon erzähle ich Euch demnächst…