Free tutorial: Anleitung für Täschchen

Tadaa, hier ist sie: die Anleitung, nach der ich meine Täschchen Serie filzte.

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Ihr braucht eine Schablone. Ich nehme dicke Trittschallfolie, es kann auch Noppenfolie sein. Sie wird in ein Rechteck mit den Maßen 20 x 15 cm oder etwas kleiner geschnitten. Oben hat sie Ecken, unten sind die Ecken rund geschnitten.

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Als Wolle wähle ich die Reste der wunderschönen Blue Faced Leceister von Wollrheinheit. Es eignet sich sowohl Kammzug als auch Vlieswolle. Da es sich um eine kleine Tasche handelt, würde ich Kammzug bevorzugen. Er lässt sich kontrollierter und feiner auslegen.

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Für dieses Täschchen lege ich vier Lagen Wolle. Wenn Ihr geübt seid im gleichmäßigen Auslegen der Wolle, reichen auch zwei Lagen.

Hier ist die erste Lage gut zu sehen. Sie liegt zwischen 1-2 cm über der Schablone. Die nächste Lage legt Ihr im 90°-Winkel zur ersten. Also hier sozusagen senkrecht. Es ist gut zu sehen, weil dieser Kammzug einen markanten Farbverlauf hat.

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Als nächstes feuchtet Ihr die ausgelegte Wolle mit einer Ballbrause an und raspelt Olivenseife mit der Käsereibe darauf. Die nasse Wolle wird mit beiden Händen heruntergedrückt und glatt gestrichen. Eventuell nehmt Ihr eine Gardine oder ein Fliegengitter zur Hilfe. Dann klebt die Wolle nicht an den Händen. Die Ränder der Schablone werden sichtbar.

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Nun wird das Täschchen vorsichtig gewendet. Die überstehende Wolle macht Ihr nass und seifig. Sie wird eng an der Schablone entlang umgeklappt. An den Ecken müsst Ihr schauen, dass die Wolle so verteilt wird, dass sich keine Falten bilden. Eventuell nehmt Ihr überschüssige Wolle weg. Aber seid vorsichtig und zieht nicht daran. Dann liegen die Wollfasern nicht mehr gleichmäßig, und es könnten dünne Stellen entstehen.

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Auf die nicht belegte Fläche legt Ihr wiederum zwei Lagen Wolle in verschiedene Richtungen. Sie wird in der Größe der Schablone ausgelegt. Bei mir stehen die Ränder wieder etwas über, das muss nicht sein.

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Ihr müsst das Täschchen wenden, um die überstehende Wolle umzulegen. Hier wird die umgelegte violette Wolle von der Unterseite sichtbar und liegt auf der grün-gelben. Danach ist die Schablone komplett und gleichmäßig mit Wolle belegt. Die Wolle wird mit feuchten seifigen Händen leicht angefilzt.

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Auf jede Seite werden nochmals zwei dünne Schichten Wolle gelegt. Achtet darauf, dass die Wolle beim Umlegen auf die andere Seite wieder eng an der Schablone anliegt. Um das zu prüfen kann man mit den Händen an den Rändern vorsichtig entlangfahren. Die dicke Trittschallfolie hilft dabei. So vermeidet Ihr unschöne Falten an den Seiten oder am Boden der Tasche.

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Ich entschloss mich, Wensleydalelocken von Wollscylla in grau-violett als Dekoration aufzulegen. Die Locken machen die Oberfläche interessanter. Hier seht Ihr die mit Locken belegte Vorderseite. Einige Locken stehen über und werden nach hinten umgeklappt, so entsteht eine gleichmäßige Belegung und der Rand wird mit berücksichtigt. Die Rückseite wird nach dem Wenden ebenfalls mit Locken belegt.

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Zum Anfilzen der Locken packe ich das Täschchen in Fliegengitter ein. Es dauert ein wenig, bis die Locken angefilzt sind. Gleichzeitig wird auch die ausgelegte Wolle angefilzt und das Täschchen fester. Bei Blue Faced Leicester geht der Filzprozess schneller, da es sich um eine gröbere Wolle handelt.

Wenn Ihr möchtet, dass es schneller geht, legt Ihr auf die Locken einen Hauch Kammzug. So verbinden sich Locken und Wolle besser. Allerdings stechen dann die glänzenden Locken später nicht so markant aus der Oberfläche heraus, weil sie mit Wolle bedeckt sind.

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So sieht das Täschchen mit den angefilzten Locken aus. Auch die Wolle ist nun schon angefilzt, denn die Faserrichtung ist weniger sichtbar. Außerdem fängt die Wolle an, sich über der Schablone zu spannen, weil sie bereits schrumpft.

Die Ränder werden ebenfalls mit den Händen gerieben, das gilt auch für die Ecken. Neben dem Reiben könnt ihr das Täschchen Rollen. Fangt mit einer Seite an und rollt das Täschchen in alle 8 Richtungen: vier Seiten auf der Vorderseite, vier Seiten auf der Rückseite.

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Jetzt schneidet Ihr das Täschchen auf. Sucht Euch die schönste Seite aus, das wird die Vorderseite und schneidet die Wolle mit einer spitzen Schere an einer Seite auf. Achtet darauf gerade zu schneiden. Die Stickschere kann den Anfang machen, danach nehmt Ihr eine größere Schere. Die Schablone entnehmt Ihr und könnt sie wieder verwenden.

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Hier seht Ihr den aufgeklappten Deckel und das Innere der Tasche. Die Länge des Deckels verdoppelt sich um die aufgeschnittene Länge. Im Bedarfsfall kann diese Länge gekürzt werden. Bei meinen Täschchen passte es immer.

Nun gilt es die Ränder zu prüfen. Es sind keine Wülste entstanden, wie Ihr sehen könnt, und durch das Umlegen der Wolle sind keine Farbunterschiede entstanden. Auch die Locken liegen am Rand und nicht nur aufVorder- und Rückseite.

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Es kann mit dem Walken weitergehen. Das bedeutet, dass das Täschchen fester und kleiner wird und seine endgültige Form bekommt. Dafür wird es gerollt und geknetet. Ein gutes Zeichen ist, wenn sich die Wolle krüsselt oder in Falten legt.

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Zwischendurch empfiehlt es sich, das Täschchen in heißes Wasser und seifig zu halten, das beschleunigt den Filzprozess. An manchen Stellen ziehe ich das Täschchen, damit es eine gleichmäßige Form erhält.

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Ich drehe die Tasche, sodass die spätere Außenseite innen ist. Auch von der Innenseite müsst Ihr kneten und rollen. All das gehört zum Walken.

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Es ist schwierig, diesen Walkprozess genau zu erklären, weil Vieles intuitiv abläuft. Ich denke nicht darüber nach, sondern tue alles, damit die Tasche klein und fest wird. Manchmal schlage ich sie auch mit Kraft auf den Tisch oder den Boden (Handtuch drunterlegen). Eine bestimmte Reihenfolge halte ich nicht ein.

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Die Tasche ist schon ordentlich geschrumpft. An einigen Stellen ist der geschnittene Rand nicht glatt. Hier nehmt Ihr Euch eine Pinzette und zieht den Rand auf eine Höhe. Das mache ich beim Walken und hinterher, bevor die Tasche trocknet. Dann trocknet der Rand und wird einheitlich glatt.

Hier seht Ihr gut, dass die Innenseite eine andere Farbe hat als die Außenseite. Das hat sich durch den Farbverlauf des Kammzugs zufällig so ergeben. Ihr könnt dies natürlich auch bewusst beeinflussen.

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Ihr seht, wieviel die Tasche geschrumpft ist, wenn Ihr sie auf die Schablone legt. Die Täschchen meiner Serie sind nicht gleich groß. Ich verwendete verschiedene Wollsorten, die unterschiedlich schrumpfen und legte mal mehr, mal weniger Lagen.

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Wenn das Täschchen fest genug ist, geht es an den Verschluss. Er besteht aus einer dünnen Schnur und einer Kugel, die jeweils an das Täschchen genäht werden.

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Die Dicke der Schnur könnt Ihr ermitteln, indem Ihr einen ca. 12 cm langen Strang von einem Kammzug abzupft und trocken zwischen den Fingern dreht. So wird die spätere Dicke sein. Die Dicke eines ganzen Kammzugs ist viel zu viel, ein Drittel oder Viertel reicht aus. Die Schnur wird mit Wasser und Seife auf der Matte gedreht und im Handtuch getrocknet.

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Die Kugel filzte ich diesmal ebenfalls aus Kammzug. Mit Vlieswolle geht es besser und schneller. Sie hat ca. 1,5 cm Durchmesser.

Möchtet Ihr, dass der Verschluss die gleiche Farbe hat, wie das Täschchen, dürft Ihr nicht vergessen, dafür beim Auslegen ein wenig Wolle zurückzuhalten. Ich entschied mich bei meinen Täschchen meist für eine etwas andere Farbgebung. So gibt es einen leichten Kontrast.

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Das Täschchen ist inzwischen ausgewaschen und hat einige Minuten im Essigbad zur Neutralisierung verbracht. Danach schleuderte ich es kurz in der Wäscheschleuder, sodass es nur noch leicht feucht ist.

Achtet darauf, dass Ihr die Kugel mittig annäht. Mir ist das bei diesem Täschchen offenbar nicht so gut gelungen 😉

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Die Schnurenden schneide ich erst nach dem Annähen ab.

Näht man Kugel und Schnur an, wenn die Tasche noch feucht ist, kann sie in geschlossenem Zustand trocknen. Ohne Verschluss klafft das Täschchen auf, und Ihr könnt einen schweren Gegenstand (z.B. die eben noch verwendete Pinzette auf den Deckel legen, damit dieser unten bleibt.

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Das fertige Täschchen hat eine sehr schöne melierte Farbe zwischen blau-grau-violett. An einigen Stellen kommt etwas grün hervor. Die Locken glänzen und geben der Oberfläche eine schöne, interessante Struktur.

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Filzträume für 2016

Erst wollte ich Euch ein Schwein zu Silvester filzen. Aber irgendwie sprang der Funke nicht über, als ich das Internet nach Anregungen durchforstete. Dann dachte ich über meine Filzträume für 2016 nach:

  • Lernen wie man Fotos auf Filz transferiert,
  • einen Kurs oder Workshop besuchen,
  • einige meiner Filzdinge ausstellen.

Bei einer solchen Ausstellung dürften die Monster und Tiere nicht fehlen. Da kam mir der Gedanke für das letzte Filzteil dieses Jahres… Bevor ich es Euch präsentiere, möchte ich etwas loswerden:

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für 2016 und die Erfüllung vieler Eurer Träume. 

Ich bedanke mich für die lieben Kommentare, doppelt so viele Klicks wie im letzten Jahr mit mehr als doppelt so vielen Besuchern. Das macht mich stolz und spornt an.

Eure Silke von filzSi

2015.12 Monster Nr. 9

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Für alle, die es interessiert: Die Anleitung für Monster Nr. 9

Als neue Herausforderung sollte das Monster möglichst zottelig sein. Das ist bei meiner Vorgehensweise unüblich, weil ich glatte Oberflächen bevorzuge. Mithilfe von Locken (die selbst nicht filzen, es muss immer Merinowolle als „Klebstoff“ verwendet werden) versuchte ich es.

2015.12 Monster Nr. 8 Anleitung

Den Körper umfilzte ich in herkömmlicher Schablonenmethode. Die Augen sind aus Styroporkugeln, die Stiele aus Chenilledraht, den ich umfilzte. Die Pupille ist nadelgefilzt (nach dem Trocknen). Die Drahtenden steckte ich in die Schablone, legte dann die lilafarbenen Locken auf, in zwei Lagen, jeweils mit einer dünnen Schicht Merinowolle belegt. Nachdem alles angefilzt war, schnitt ich die Ärmchen aus Trittschallfolie und umfilzte sie mit orangefarbener Merinowolle. Die Enden blieben trocken, so ließen sie sich an den Körper filzen. Die untere Seite der Schablone ziert eine weiterer Lockenrand, sozusagen als Beinersatz. Den aufgeschnittenen Körper filzte ich fest und stopfte ihn mit herkömmlicher Stopfwolle. Das war nach 2 Stunden erledigt. Über Nacht trocknete das Monster, heute morgen ging’s zum Fotoshooting.

Endlich! Meine Kissenanleitung im „filzfun special“ Heft

Ich gebe zu, es macht mich schon stolz, als ich heute endlich die neue Sonderausgabe der filzfunZeitschrift für Filzbegeisterte mit meiner Kissenanleitung  in der Hand halte.

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Schaut mal, wie schön das Layout für mein Instanbulkissen gestaltet wurde… über vier Seiten! Ich freue mich sehr, mein Wissen auf diese Weise anderen Filzbegeisterten weiterzugeben. Danke, liebe filzfun Redaktion!

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Lange Suche mit vorläufigem Ende

Manches ist von Zufällen abhängig.

Seit ungefähr zwei Jahren halte ich Ausschau nach einem (gebrauchten) gepolsterten Stuhl oder Hocker, der sich mit Filz beziehen lässt und aus dem ein schickes neues, individuelles Möbelstück wird. Nicht, dass ich in jeden erdenklichen Läden oder auf jeden Trödelmarkt gehe, um fündig zu werden. Aber ich halte die Augen offen, auch, wenn z.B. Sperrmüll am Straßenrand steht.

Jetzt hat sich dieser Traum erfüllt. Eine nähbegeisterte gute Bekannte mit tollen Einrichtungsideen hat den Anstoß gegeben, in einen Trödelladen zu fahren und dort stand er, „mein“ Stuhl!

2015.08.01 Stuhl

Er war mit einem rot-blau karierten Stoff eher lieblos bespannt. Das Urteil der erfahrenen Bekannten: Das Polster aus Schaumstoff ist intakt und leicht zu entfernen, das Holz in akzeptablen Zustand und der Stuhl stabil -> eine klare Kaufempfehlung.

Auf der Rückfahrt spekulierten wir schon, welche Farben und Muster dem Stuhl am besten stehen würden: grün, türkis, orange, brombeer oder grau waren die Favoriten. Am nächsten Tag machte ich mit türkisfarbener Wolle eine Probe mit bunten Seidenfäden, die gründlich in die Hose ging, denn die Seidenfäden wurden von der Kapmerinowolle geradezu verschluckt und verloren ihren Glanz. Also noch einmal überlegen, welche Farbe und Wolle geeignet sein könnte. Es fiel mir schwer, mich auf eine Farbe festzulegen, denn ich wusste noch nicht, wo der Stuhl stehen würde. Vielleicht ein buntes Muster, um alle Optionen zu haben? Ja, das sollte es sein. So bunt wie die Untersetzer der Resteverwertung 2015 (Neuseeland- und Australomerinowolle im Sammelbeutel von Wollknoll).

2015.08.12 Stuhl

 

May I introduce J. Flago?

Noch einmal geht es tierisch zu: die Flamingos haben es mir angetan, obwohl ich im Urlaub keinem einzigen lebenden Exemplar begegnet bin… Aber keine 500m von hier, im Grugapark, gibt es zum Glück welche. Seit gestern brauche ich allerdings da nicht mehr hin, um einen zu sehen: May I introduce J. Flago?

Er ist im Prinzip wie die 8 Monster vom letzten Jahr entstanden: im Körper eine Schablone, Beine und Füße werden angefilzt, der Körper wird aufgeschnitten, gestopft und zugenäht.

Nicht ganz so einfach hat sich die Suche nach der geeigneten Farbe gestaltet. Fündig geworden bin ich bei Filzrausch in Göttingen (Merinowolle im Vlies gekämmt in den Farben „lachs hell“ und „zartrosa“).

2015.07 Flago

Florida-Kissen

In einem großen Supermarkt ist mir ein ganz hübsches Kissen aufgefallen. Zu Hause lag es ein paar Tage auf dem Sofa. Irgendwas musste damit passieren… etwas Filziges… Der Stoff des Motivdrucks der Vorderseite ist aus Baumwolle und recht grob. D.h. die Chancen stehen gut, dass man ihn zum Nunofilzen verwenden kann.

Bisher habe ich das entweder mit Chiffon- oder Pongéseide getan, jetzt ist Baumwolle dran.

Karibik-Schal

Das Experimentieren mit Stoffen geht weiter: diesmal ist es Leinen. Aufgepeppt mit weiteren Blau- und Grüntönen, Wolle und Seidenfasern, krinkelt er und ist nicht mehr so breit.

Endlich konnte ich, wenn auch nur winzige Anteile des Batts „Krokodilauge“ von Csillas Wollwerk verwenden.