Dackel als Schlüsselanhänger

Mit einer Vorlage aus dem Internet erstellte ich eine Schablone, die ich mit brauner, feiner Vlieswolle umfilzte. Die Schablone ist ungefähr 15 x 10 cm groß.

In dieser kleinen Größe war das Umfilzen recht mühsam, vor allem, wenn es um die Beinchen geht. Am Ende sahen sie ganz anders aus als zuvor gedacht und haben mit den realen Dackelbeinchen nicht mehr viel gemeinsam. Aber die Hauptsache ist, dass sie kurz und zum restlichen Körper proportional sind. Der Dackel hat eine Endgröße von 11 x 7 cm.

Inzwischen ist er mit einer kurzen Kugelkette versehen und kann der beschenkten Dackelmama als Schlüssel- oder Taschenanhänger dienen.

3D-Wellen

Sicherlich inspiriert vom Kurzurlaub an der Nordsee entstand dieses Wandbild in 3D-Technik.

2016.06 3D-Wellen

Zuerst stellte ich den Hintergrund her, im fertigen Zustand ist er etwas größer als ein Din-A4 Blatt. Als nächstes werden die Wellen gefertigt: gleich große Streifen aus cremefarbenem Vlies mit grünen und türkisfarbenen Rändern. Wichtig ist, dass die Streifen etwas länger sind als der Hintergrund, weil sie beim Anfilzen etwas schrumpfen werden. Die farbige Seite wird gründlich angefilzt, v.a. der Rand. Die andere Seite darf nur wenig angefilzt werden, damit eine Verbindung zum Hintergrund möglich ist.

2016.06 3D-Wellen 2

Man fängt mit dem später zu unterst liegenden Streifen an und filzt ihn mit dem Untergrund fest. Nach und nach wird ein Streifen nach dem Anderen zugefügt bis man am letzten, oberen angekommen ist. Dadurch, dass der Hintergrund und die Streifen aus der gleichen Wolle sind, verschmelzen die Übergänge und werden unsichtbar.

Aufgeklebt auf eine dünne Holzplatte und mit einem Aufhänger versehen, hängt es im Filzzimmer an der Wand.

Filz im Abendlicht

Ein zunächst verunglückt geglaubtes Filzteil, das ich im Rahmen der Dünnfilzaktion „Ineinander“ produzierte, hat doch seinen Reiz.

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Die Herstellungsweise ist gleich: ein leicht aufgeblasener Luftballon liegt zugrunde, der umfilzt wird. So ist als „Prototyp“ ein Halbkreis entstanden… eigentlich sollte es eine fast geschlossene Kugel werden. Eine kleine Stickschere brachte die Lösung, und ich schnitt meine Lieblingsform, die Kreise, aus. Eine Geduldsarbeit, die viel Ruhe erfordert und Ablenkung bringt.

Heute schien das Abendlicht so vorteilhaft, dass ich schnell die Kamera zückte… Licht & Schatten – meine Themen

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Schmuck aus Filz – Ohrringe

Wie bei den Ketten und Anstecknadeln, zeige ich Euch heute wie Ihr Filzohrringe herstellen könnt. Das erste Paar ist eine einfache Version, beim zweiten ist mehr Geduld gefragt.

  1. Kugelohrringe

Ihr filzt zwei Kugeln auf herkömmliche Weise, am besten mit Vlieswolle. Ich entschied mich für Islandwolle, weil sie gerade greifbar war. Die Ohrhänger bekommt Ihr im Fachhandel. Am unteren Ende fädelte ich eine Metallperle auf den Schmuckdraht.

2015.12 Kugelohrringe

2. Blütenohrringe

Für diese Ohrringe braucht Ihr eine dünne Filzfläche, aus der Ihr eine Blütenform schneidet (ca. 3,5 cm Durchmesser). Die Ränder werden anschließend mit etwas Seife rundgefilzt. Etwas gelbe Wolle wird mit der Filznadel mittig aufgebracht. Ein Ohrstecker wird rückseitig angeklebt.

2015.12 Blütenohrringe

Schmuck aus Filz – Anstecknadeln

Nicht nur Ketten lassen sich als Schmuck aus Filz herstellen. Nichts ist unmöglich! Zwei mögliche Anstecknadeln stelle ich Euch heute vor.

  1. Runde Blume

2015.12 Runde Filzblume

Diese Blume ist einfach zu filzen: Vlieswolle wird ausgelegt und angefilzt. Seidenfäden in der Mitte schaffen einen hübschen Kontrast. Aus der fertigen Filzfläche werden Kreise geschnitten und über einen Stift gestülpt, um die Blumenform entstehen zu lassen. Eventuell kann die Blume zum Trocknen mit einem Gummiband festgezurrt werden. Das verstärkt die knüddelige Blumenform.

2. Calla

2015.12 Calla

Zunächst wird der Stiel und Blütenstempel als Schnur in einem gefilzt. Das obere Ende kann heller gestaltet werden, der Stiel dunkler. Als Schablone für die Blüte eignet sich dünne Trittschallfolie. Sie sieht so aus:

2015.12 Calla Schablone

Die Außenseite des Blütenkelchs bekommt im unteren Bereich einen grünen Anteil. Die Innenseite kann heller gestaltet werden. Nachdem die Schablone herausgenommen wurde, wird im unteren Bereich ein Loch eingeschnitten, durch die der Stengel gezogen wird.

An beide Blüten nähte ich goldfarbene Anstecknadeln.

Ibis

Irgendwie haben es mir die Federviecher angetan: nach dem Flamingo jetzt ein Ibis :-).

Ein bisschen Vorarbeit muss sein: eine geeignete Vorlage suchen und überlegen, wie man dieses Tierchen am besten zur Geltung bringen kann.

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Eine knallorangene Fläche mit helleren Stellen und sogar weißen Elementen bildet die Grundlage.

Aus der orangenen Fläche schneide ich nach der Vorlage die Ibis-Umrisse und beschließe, außer einem Auge nichts weiter zu ändern, auch wenn Schnabel und Beine in Wirklichkeit dunkler sind. Der grüne Hintergrund klebt auf einer dünnen Holzplatte im A4 Format. Darauf klebt der Ibis und – auch durch den Komplementärkontrast – ergibt es eine Art 3D-Bild.

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Resteverwertung 2015

Die Filzkinder haben die Angewohnheit, mit größeren Filzstücken arbeiten zu wollen und die kleineren in der Kiste zu lassen. Das ist völlig in Ordnung, denn es erfordert schon einige Fingerfertigkeit, um mit kleinen Filzfizzeln zu arbeiten und mit ihnen eine deckende Oberfläche zu gestalten, die keine Löcher hat. Am Ende jeden Schuljahres sammle ich die Filzfizzel und schaue, was ich damit anfangen kann. Jedes Mal bin ich von der Farbpracht überwältigt:

2015.07 Resteverwertung 1

Meistens filze ich daraus etwas Praktisches zum Verschenken, kleine Mitbringsel, z.B. Untersetzer. Diesmal verwendete ich eine Lage Vorfilz (lila) als untere Schicht und plazierte kleine Filzflöckchen nebeneinander. Einerseits ist das eine recht zeitaufwändige Arbeit, andererseits ist es sehr entspannend, ja geradezu meditativ.

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Für eine gleichmäßige, lückenlose Oberfläche müssen die Filzflöckchen dicht aneinander und leicht überlappend liegen.

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Eine ausgelegte Fläche von 30 x 40 cm ergibt sieben Untersetzer mit einem Durchmesser von 8 bis 9 cm.

2015.07 Resteverwertung 4