Warum es sich lohnt Reste aufzubewahren

Heute geht es u.a. um dieses Kleid. Nein, ich habe es nicht jetzt gefilzt, sondern 2013 als ich bei Wollknoll unter der Anleitung von May Jacobsen Hvistendahl aus Norwegen einen Filzkurs belegte. Gern denke ich an diese Zeit zurück. Das Kleid war eines der größten und aufwändigsten Filzprojekte, die ich je gemacht habe. Ich denke dabei an das Auslegen, das Anfilzen und v.a. an das Rollen… von allen Seiten 100 Mal, also 800 Mal (von hinten und vorne, von allen vier Seiten). Das war zu der Zeit noch neu für mich.

Wie immer bei solchen Projekten ging es auch damals um die Farbwahl. Die hatte sich schnell geklärt, als May ihre handgefärbte Seide zeigte und ich mich sofort in dieses intensive Blau verliebte, das mal heller, mal dunkler ausfällt. Ich mag es noch heute sehr und komme immer wieder auf diese Farbe zurück. So ist es nicht verwunderlich, dass gestern eine Bügeltasche in dieser Farbe entstand. Aber nicht nur die Farbe haben Kleid und Täschchen gemeinsam. Es gibt noch eine zweite Verbindung.

 

Die Seide, die beim Kleid als Grundlage diente, ist die gleiche wie beim Täschchen. Doch wie kann das sein, wenn es sich um ein handgefärbtes Unikat handelte? Ich erkläre es Euch: Vor dem Einfilzen entfernt man in der Regel die Webkante oder den Rollsaum, damit sich der Stoff übergangslos in die Wolle integrieren kann. So tat ich es auch damals. May hatte uns geraten, diese ca. 0,5 cm breiten Streifen aufzuheben. Man könnte sie immer noch mal bei einem anderen Projekt verwenden, meinte sie.

Wie recht sie hatte! Im meinem Filzzimmer liegen alle Stoffreste in einer Schublade. Als ich sie nun aufzog und durchwühlte, um nach einem passenden Stoff für dieses blaue Bügeltäschchen zu schauen, fielen mir diese Seidenbänder in die Hände, ich erinnerte mich an das Kleid und ich wusste, nun war ihre Stunde gekommen und sie würden perfekt zum Täschchen passen.

Trotz der vorhandenen Webkante ließen sich die Seidenbänder gut einfilzen und geben dem Täschchen eine spannende Struktur. Es trocknete schnell in der Frühlingssonne, und so konnte ich gestern die Bügel mit Stickgarn annähen.

Noch einmal kommt das Thema „Reste“ auf, denn ich knotete vor langer, langer Zeit gerne Freundschaftsbänder. Aus dieser Zeit stammen die Reste des damals verwendeten Stickgarns, das ich heute nutze, um die Täschchen an die Bügel zu nähen. 

Und die Moral von der Geschicht? Werfe beim Handarbeiten oder Filzen nie etwas weg. Es lohnt sich immer Reste aufzuheben. Es kommt der Tag, an dem sie ihren Platz in einem Projekt finden.

Back to the roots – Urlaubsfilz 2018

Mit diesem Post geht es „back to the roots“. Allerdings wusste ich das noch nicht, als ich vor der Reise an die Ostsee noch in letzter Minute mein Basisequipment zum Filzen in den Koffer quetschte. Andere nehmen Strickzeug mit in den Urlaub, warum soll das nicht mit Filzzeug funktionieren?

Es ist nicht das erste Mal, dass ich im Urlaub meinem Hobby nachgehe. Wer diesem Blog schon länger folgt, weiß das. Falls Ihr mehr darüber erfahren möchtet, lege ich Euch meine folgenden Blogposts ans Herz: gefilzt habe ich schon auf Sylt, in Warnemünde, in Island, bei Aachen und in Kühlungsborn. Ich meine damit nicht die Teilnahme an Workshops, sondern das private Filzen im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung „einfach nur so“.

Inzwischen habe ich ein urlaubstaugliches Basisequipment zusammengestellt, dass sich nicht nur leicht transportieren lässt, sondern auch das Filzen von (kleineren) verschiedenen Teilen ohne „Sauerei“ erlaubt.

Hier seht Ihr, was ich meine: zum Unterlegen eignet sich eine Silikonmatte, mit der man Biscuitböden beim Backen rollt (sie hat einen leicht hochstehenden Rand, der das Wasser nicht auf den Boden tropfen lässt). Darauf liegt ein Gummigitter (Antirutschmatte für Schubladen). Schere, Seifenreste, Noppenfolie, ein Handtuch und Wolle und Seide gehören ebenfalls zum Basisequipment.

Das Schwierigste ist, wenn ich vor Antritt des Urlaubs zuhause vor dem Wollregal stehe und eine Farbauswahl der Wolle/Seide aus Platzgründen treffen muss, denn damit ist natürlich eine bestimmte Farbpalette festgelegt.

Ich entschied mich für ein beerenfarbenes „Paket“ mit verschiedenen Materialien und eine feine Wolle in Perlmutt (16 mic). Außerdem packte ich Verschlüsse für Bügeltaschen und Garn ein. Seit dem Kurs mit Annemie Koenen (Ihr erinnert Euch an die gelb-orangefarbene Bügeltasche in Form eines Brillenetuis?) wollte ich unbedingt weitere Bügeltaschen filzen und mit der Form und Schablone experimentieren.

Das klappte richtig gut, ich legte dünner aus als beim ersten Mal und hatte den Dreh beim Annähen raus. So sind zwei Bügeltäschchen entstanden.

Im nächsten Foto sehr Ihr, wie ich die Bügel angenähte. Ich hatte kein passendes, beerenfarbenes Garn dabei, sodass das beige für beide herhalten musste. Das passt für die hellere Tasche sehr gut. Bei der anderen wäre beerenfarbenes Garn vorteilhafter, weil sich der Filz optisch besser mit dem Bügel verbindet und so eine Einheit bildet.

Doch was haben diese Bügeltaschen nun mit der Überschrift dieses Blogposts „Back to the roots“ zu tun? Wie ich schon zuvor erwähnte, ahnte ich vor der Reise noch nicht, dass mich diese zurück zu den Wurzeln – meinen Filzwurzeln – führen würde.

Mit dem Filzen begann ich im Urlaub. Es war ein verregneter Sommerurlaub und in Ermangelung an Aktivitäten, meldete ich mich in Kühlungsborn in der  Kreativwerkstatt von Angelika Negnal zum Filzen an. Damals begann ich mit dem Filzen von Kugeln. Diese hier ist mein allererstes Filzteil: eine Kugel, die aussieht wie die Welt. Das war 2007.

Während meines jetzigen Ostseeurlaubs stellte ich auf einem Rundgang bei einer eher zufälligen Stippvisite in Kühlungsborn fest, dass es diese Kreativwerkstatt noch gibt und dass sie noch immer von Frau Negnal betrieben wird. Leider war ich außerhalb der Öffnungszeiten dort und konnte nur ein Foto von außen machen. Hinter diesem Fenster fing alles an, vor mittlerweile schon 11 Jahren…

Hätte es in jenem Sommer nicht so viel geregnet, hätte ich diesen Kurs nicht besucht, hätte ich mich vielleicht nie mit dem Filzvirus infizieren lassen. Er war schön, wieder daran erinnert zu werden, wie viel vom Zufall abhängig ist.

Doch nun springe ich zurück zu diesem Jahr. Ich zeige Euch, was ich außerdem filzte. Die Ostsee hält immer „Kostbarkeiten“ bereit, die mein Filzerinnenherz höher schlagen lassen: Stöckchen, Stein und Glas.

Diese feinen Dinge und schöne Erinnerungen nahm ich mit nach Hause.

3 Tage Filz-Zeit mit Annemie Koenen

Vor Jahren wurde in einer Filzergruppe ein sog. Fasertausch organisiert. Ich bekam ein Paket mit unterschiedlichen Woll- und Fasersorten und anderen feinen Dingen rund um das Filzen. Aus dem Paket konnte ich mir etwas nehmen und füllte es mit eigenen Fasern auf, um es an den nächsten zu schicken, der wieder etwas nahm und gab, es an den nächsten schickte usw. Dieses Paket kam mir am letzten Wochenende in den Sinn. Damals hatte nämlich eine Teilnehmerin Zettelchen beigelegt, auf denen „Zusätzliche 24 Stunden ungestörte Filz-Zeit“ vermerkt waren, die man sich ebenfalls aus dem Paket nehmen konnte.

Am vergangenen Wochenende nahm ich mir sogar 3 zusätzliche Tage ungestörte Filz-Zeit. Was für ein Luxus ist es, nur mit dem Filzen, dem Entwickeln neuer Ideen, dem Planen von längst Fälligem, dem Inspirieren durch andere, dem Lernen und Festigen neuer Techniken und natürlich der Anleitung einer erfahrenen Lehrerin zu folgen.

Heike Giesbert hatte Annemie Koenen in ihrer Kreativwerkstatt in Essen-Werden mit dem Thema „Oberflächenstrukturen in Nuno, 3D, Relief und Schichten“ zu Gast. Vor einem Jahr hatte ich bereits an einem Workshop teilgenommen und mich mit der Oberflächenstruktur à la Annemie Koenen beschäftigt. Ein kleines Wandbild war im Kurs entstanden. In diesem Jahr hatte ich mir vorgenommen, ein Armband zu fertigen und ließ mich farblich von meinen Reiseeindrücken von Lissabon inspirieren:

Bei dieser Technik kommt es auf Planung, Präzision, Geduld und Liebe an.* Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Armband einen ganzen Filz-Tag in Anspruch nahm.

Um die Arbeitsschritte unter Anleitung zu wiederholen, filzte ich noch ein Armband in einer anderen Farbe und nur mit Merinowolle und Seide. Das erste war zusätzlich mit Locken und Wolbolletjes, kleinen Wollbällchen aus Annemies Färbeküche, gefilzt. Auch dieses Armband ist farblich von der Natur Portugals geprägt.

 

Auf unseren großzügigen Filzplätzen stand als Willkommensgeschenk ein  Goodiebag mit Block, Schoki, Herz, Handtuch & Seife. Zusätzlich hatte jede von uns Olivenseife, Schüsseln, Kofferraum-/Gummimatten, Handtücher, Walkwerkzeuge usw. zur Verfügung. Insgesamt ist Heikes Atelier ein wunderbarer, heller, inspirierender Arbeitsplatz, der mit Liebe zum Detail gestaltet ist. Stellvertretend dafür steht folgendes Foto:

Mein dritter Tag war von einem Experiment geprägt. Eine weitere Teilnehmerin und Annemie hatten sich an Bügeltaschen versucht, die fast jede von uns zu Hause hat. Die Frage ist nur, wie bekommt man die Rundung so gefilzt, dass man den Bügel einschieben und annähen kann und gleichzeitig einen hübschen Taschenbeutel erhält. Wir probierten verschiedene Schablonen aus und sind fürs Erste zufrieden mit dem Ergebnis. Auch hier kam die Farbinspiration aus Lissabon:

Wie auch im letzten Jahr war ich begeistert von Annemies Art und Weise, den Kurs zu leiten. Jede Teilnehmerin hatte andere Vorhaben und kam mit unterschiedlichen Filzerfahrungen an. Annemie gelang es, jede von uns dort abzuholen, wo sie stand und einzuschätzen, wie lang wir für ein Projekt brauchen würden. Sie hatte außerdem ein besonderes Augenmerk darauf, dass wir qualitativ hochwertigen Filz anfertigen. Geduld, Ausdauer und Durchhaltevermögen gehören selbstverständlich dazu. Die Frage „Ist das schon fertig?“ war eine rhetorischen Frage. Selbst wenn ich glaubte, ein bisschen länger als sonst gefilzt zu haben, ging noch ein bisschen mehr. Das mag vielleicht negativ klingen, ist es aber ganz und gar nicht! Es war und ist gut, dass wir hochwertigen Filz herstellten. Denn das ist ein Grund, warum ich die Teilnahme an hochkarätigen Workshops wie diesem schätze. Zuhause würde ich mir vermutlich die Zeit nicht nehmen und würde nicht sorgfältig und lange genug filzen.

Jede von uns wurde auf ihrem persönlichen Filzweg begleitet und nahm fertige Unikate mit nach Hause (s. u.). Es ist ein tolles Gefühl beschwingt und bereichert von einem langen Filzwochenende zurückzukehren.

Die Planungen für die Filzkurse im Jahr 2019 laufen schon, und ich würde mich sehr freuen, auch im nächsten Jahr die ein oder andere der netten Teilnehmerinnen bei Heike unter Annemies Anleitung wiederzusehen.

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* Details kann ich nicht preisgeben, dafür empfehle ich Euch die Teilnahme an einem von Annemies Workshops.

Woll- und Filzbegegnungen in Lissabon

Bei der Planung eines langen Wochenendes nach Lissabon dachte ich nicht im Traum daran, dass ich so viele Woll- und Filzbegegnungen haben würde. Davon möchte ich Euch berichten.

 

WOLLE

Schon auf dem ersten Erkundungsgang auf dem Weg zum Castelo de São Jorge ging ich an dem feinen Laden Chicoracao vorbei mit Artikeln aus Wolle. Jacken, Strickjacken, Pullover, Mützen, gestrickte Stofftiere, Kissenhüllen, Decken und Plaids aus Merinowolle, Kaschmir und Angorawolle waren im Angebot. Das reinste Wollparadies machte sich vor meinen Augen breit.

Eine Frau, die das Schaufenster fotografierte, hatte meine Aufmerksamkeit erregt. Dort reihten sich nadelgefilzte Schäfchen aus Wolle aneinander, die meinen geschulten Woll- und Filzaugen nicht entgingen.

 

STOFF

Die nächsten Faserbegegnungen, ja sogar eine Filz- und eine Stoffbegegnung, hatte ich am nächsten Tag beim Designmarkt am Jardim do Príncipe Real, den ich zufällig erkundete. Ich fange mal mit der Stoffbegegnung an. Mein Faible für Täschchen brauche ich ja hier nicht besonders betonen, treue Blogleser wissen das natürlich. Die Stoffdesignerin Marta Fernandes vom Label Coisas de Marias verkaufte Taschen in allen Größen und Formen. Besonders eine kleine mit Pfauenaugen war mir ins Auge gefallen. Am Tag zuvor hatte ich nämlich im Park des Castelo richtige Pfauen gesehen und gehört, die dort frei herumliefen.

Was für leuchtende Farben und glänzende Federn! So ist das Täschchen eine wunderschöne Erinnerung an diese Kurzreise nach Lissabon und eine Erinnerung an weitere Begegnungen mit diesen außergewöhnlichen Tieren.

 

FILZ

Dann folgte ein paar Stände weiter der absolute Höhepunkt: ich traf auf eine Filzerin, die ihre wunderschönen Sachen (Schals, Jacken, Kleider, Blumen) in bester Qualität mit feiner Wolle darbot. Doch damit nicht genug. Durch meinen Kameragurt und die Handyhülle habe ich immer Gefilztes dabei, das ich zeigen kann. Schnell waren wir in ein Gespräch über Wollqualitäten und Micron vertieft. Im Gespräch stellte sich heraus, dass Flora Silva eine Kollegin (Kunstlehrerin) ist, die das Filzen als Hobby ausübt, um sich einen Ausgleich zum stressigen Schulalltag zu verschaffen. Na, das kommt mir doch sehr bekannt vor! Schaut mal, was für tolle Dinge sie zaubert!

Eine kleine pinkfarbene Filzrose wird mich immer an diese beeindruckende Begegnung erinnern. Zu guter Letzt stellten wir fest, dass wir schon auf Facebook seit längerer Zeit miteinander befreundet waren. Bewusst wahrgenommen hatte das aber bisher keine von uns. Wie wertvoll und unersetzlich sind die wahren Begegnungen!

 

WEBEN

Die letzte wollige Begegnung hatte ich wiederum einen Tag später auf der Avenida da Liberdade als ich die Weberin Maria do Céu C. P. Amaral bei einem anderen Handwerkermarkt kennenlernte. Sie verkaufte Schals, Ponchos und Taschen aus feiner gewebter Wolle, die sie wohl auch – wenn ich ihren Mann richtig verstand – selbst sponn. Sie hatte in ihrem Pavillion einen kleinen Webstuhl dabei und erklärte mir, wie sie die Muster hinbekam. Noch nie hatte ich jemanden Weben sehen. Früher, als ich im Grundschulalter war, hatte ich einen Schulwebrahmen und hatte immer große Schwierigkeiten, den Rand gerade hinzubekommen. Erinnerungen kamen hoch als ich Marias Schals in den Händen hielt.

Diesen hier kaufte ich (Er ist unvorstellbar warm und flauschig!) und bekam, sozusagen als Glücksbringer oder Schutzengel, einen Engel aus Wolle dazu. Ist der nicht toll? Er bekommt einen Ehrenplatz.

Tja, da kann ich abschließend nur schreiben: „Unverhofft kommt oft!“. Diese tollen Begegnungen werden mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

gefilztes grünes Glasobjekt

Beim Herbstmarkt der Veranstaltungsreihe „Artenvielfalt“ in der Hofwerkstatt von Gabriele Musebrink (Sibyllastrasse, Essen) traf ich im November auf die Glasbläsermeisterin Regina Buchholz. Sie hatte eine große Schatzkiste mit bunten Glasnuggets, von denen ich ein grünes und durchsichtiges mitnahm. „Die werde ich bestimmt irgendwann zum Filzen verwenden“, dachte ich.

Für das grüne Nugget mit dem Loch in der Mitte war es nun soweit. Grün und grün gesellt sich gern. Deshalb ummantelte ich den Glastaler mit grasgrüner Vlieswolle, filzte diese fest und schnitt ein Loch in die Vorder- und Rückseite und eine runde Form außen. Nachdem alle Schnittränder nachgefilzt waren und das Objekt trocken ist, sieht es so aus. 

Trotz der gemeinsamen Grüntöne, gibt es Kontraste, die das Objekt interessant machen: „glänzend – matt“ und „riffelig – glatt“. Es dient mit einem langen Faden versehen als Fensterschmuck.

Dackel als Schlüsselanhänger

Mit einer Vorlage aus dem Internet erstellte ich eine Schablone, die ich mit brauner, feiner Vlieswolle umfilzte. Die Schablone ist ungefähr 15 x 10 cm groß.

In dieser kleinen Größe war das Umfilzen recht mühsam, vor allem, wenn es um die Beinchen geht. Am Ende sahen sie ganz anders aus als zuvor gedacht und haben mit den realen Dackelbeinchen nicht mehr viel gemeinsam. Aber die Hauptsache ist, dass sie kurz und zum restlichen Körper proportional sind. Der Dackel hat eine Endgröße von 11 x 7 cm.

Inzwischen ist er mit einer kurzen Kugelkette versehen und kann der beschenkten Dackelmama als Schlüssel- oder Taschenanhänger dienen.

Mal wieder was vom Töpfern

Schon häufiger erzählte ich hier von meiner Mutter, der ich meine kreative Ader zu verdanken habe. Zu Weihnachten schenkte ich ihr Gutscheine zum gemeinsamen Töpfern und Filzen. Den Töpfergutschein lösten wir wenige Tage nach Weihnachten ein.

Die Werkstatt von Birgit Goldkuhle hatten wir einen Nachmittag lang ganz für uns allein und töpferten zwei Kugeltiere: einen Marienkäfer und ein Schaf.

Was war das für eine tolle Erfahrung! Ich bin so dankbar, dass wir diesen Nachmittag so schön gestalteten. Es war ein magischer Moment.

Nach gut vier Wochen holten wir die fertigen Tiere ab, die als hübsche Dekoobjekte unsere Balkone zieren.